Johannes Brahms über das Geheimnis seiner Werke

By C. Brasch, Berlin [Public domain], via Wikimedia Commons

Im Spätherbst 1896 kam es zu einem denkwürdigen Treffen von Johannes Brahms, seinem Freund Josef Joachim und dem Journalisten Arthur M. Abell.

Nach langem Drängen von Arthur M. Abel willigte Johannes Brahms endlich ein, der Nachwelt einen tiefen Einblick in die Entstehung seiner unsterblichen Werke zu geben.

Abell war ein Journalist, der mit mehreren großen Komponisten seiner Zeit Interviews führte, so zum Beispiel mit Richard Strauss, Max Bruch, Edward Krieg und vielen anderen. Ihn interessierte besonders wie diese unsterblichen Meisterwerken entstehen. Das Gespräch mit Brahms wurde damals mittels eines anwesenden Stenografen protokolliert. So sind uns sogar die wortwörtlichen Formulierungen Johannes Brahms überliefert.

Ohne Josef Joachims Vermittlung wäre es nie gelungen, Johannes Brahms zu überreden, sein Geheimnis preiszugeben wie er beim Komponieren von solch unglaublichen und außergewöhnlichen Werken vorgeht.

Schließlich willigte Johannes Brahms ein und sah, dass es für die Nachwelt interessant ist, etwas darüber zu erfahren, wie er solche unsterblichen Werke komponieren konnte.

Kurz vor dem Ende seines Lebens sprach Johannes Brahms das erste und einzige Mal in seinem Leben darüber, wie seine wunderbaren und unsterblichen Werke in ihm entstehen – über die Geheimisse seiner Inspiration. Brahms verfügte zu Lebzeiten, dass diese Informationen erst 50 Jahre nach seinem Tode veröffentlicht werden dürfen.
Was hat uns Johannes Brahms Unglaubliches mitgeteilt ?

 

By Unattributed (Bibliothèque nationale de France) [Public domain], via Wikimedia Commons

 

Absicht, Inspiration und Trancezustand

Johannes Brahms spricht darüber, dass er beim Komponieren mit dem Unendlichen in Verbindung tritt, denn alle wirklich inspirierten Ideen kommen von dort. Brahms erzählt uns, dass es nur wenige große Komponisten und schöpferische Geister auf allen Gebieten des menschlichen Bemühens gibt, denn solche Werke können nicht durch das bewusste Denken, sondern nur durch die inneren Seelenkräfte geschrieben werden, die direkt mit dem göttlichen Geist verbunden sind.

Brahms teilt uns mit, dass er sich aktiv in einem ganz besonderen inneren Seelenzustand versetzt, in dem er den Entschluss fasst und den Wunsch äußert, inspiriert zu werden, etwas zu komponieren, dass die Menschheit ausrichtet und fördert und etwas von dauerhaftem Wert zu schaffen. Sodann, sagt er, fällt er augenblicklich in eine Art Trancezustand und die Ideen strömen auf ihn ein, direkt von Gott. Er beschreibt, dass er nicht nur bestimmte Themen vor seinem geistigen Auge sieht, sondern auch die richtige Form, die richtige Harmonie und die richtige Orchestrierung. Takt für Takt wird ihm das fertige Werk offenbart, wenn er sich in dieser seltenen und von Göttlichkeit inspirierten Gefühlslage befindet. Er fügte hinzu, dass auch so Mozart und Beethoven komponiert haben. Mozart wird mit einem Zitat beschreiben: “Bei mir geht es zu wie in einem starken Traume”.

Wahr Kunst ist keine Verstandes-tätigkeit sondern Einwirken einer höheren Macht

Sehr wohl ist es so, dass man als Komponist alle Techniken der Komposition, der Form, der Theorie, Harmonie, Kontrapunkt und der Instrumentation beherrschen muss aber dies könne man auch beherrschen, wenn man den richtigen Fleiß aufbringt. Aber diese unsterblichen Werke und Erfindungen kann man nur in diesem Trancezustand gewinnen, einem Schweben zwischen Schlafen und Wachen, hart am Rande, das Bewusstsein zu verlieren.

Brahms schreibt uns, dass er, nahe an der Grenze, das Bewusstsein zu verlieren, die augenblicklich größte Inspiration hat und die Werke anschließend niederschreibt. Wahre Inspiration kommt nur durch das Göttliche.

Im Spätherbst 1896 kam es zu einem denkwürdigen Treffen von Johannes Brahms, seinem Freund Josef Joachim und dem Journalisten Arthur M. Abell.

Kurz vor dem Ende seines Lebens sprach Johannes Brahms das erste und einzige Mal in seinem Leben darüber, wie seine wunderbaren und unsterblichen Werke in ihm entstehen – über die Geheimisse seiner Inspiration. Brahms verfügte zu Lebzeiten, dass diese Informationen erst 50 Jahre nach seinem Tode veröffentlicht werden dürfen.
Was hat uns Johannes Brahms Unglaubliches mitgeteilt ?

Johannes Brahms über göttliche Inspiration

Nach langem Drängen von Arthur M. Abel willigte Johannes Brahms endlich ein, der Nachwelt einen tiefen Einblick in die Entstehung seiner unsterblichen Werke zu geben.
Abell war ein Journalist, der mit mehreren großen Komponisten seiner Zeit Interviews führte, so zum Beispiel mit Richard Strauss, Max Bruch, Edward Krieg und vielen anderen. Ihn interessierte besonders wie diese unsterblichen Meisterwerken entstehen. Das Gespräch mit Brahms wurde damals mittels eines anwesenden Stenografen protokolliert. So sind uns sogar die wortwörtlichen Formulierungen Johannes Brahms überliefert.

Ohne Josef Joachims Vermittlung wäre es nie gelungen, Johannes Brahms zu überreden, sein Geheimnis preiszugeben wie er beim Komponieren von solch unglaublichen und außergewöhnlichen Werken vorgeht.

Schließlich willigte Johannes Brahms ein und sah, dass es für die Nachwelt interessant ist, etwas darüber zu erfahren, wie er solche unsterblichen Werke komponieren konnte.

Absicht, Inspiration und Trancezustand

Johannes Brahms spricht darüber, dass er beim Komponieren mit dem Unendlichen in Verbindung tritt, denn alle wirklich inspirierten Ideen kommen von dort. Brahms erzählt uns, dass es nur wenige große Komponisten und schöpferische Geister auf allen Gebieten des menschlichen Bemühens gibt, denn solche Werke können nicht durch das bewusste Denken, sondern nur durch die inneren Seelenkräfte geschrieben werden, die direkt mit dem göttlichen Geist verbunden sind.

Brahms teilt uns mit, dass er sich aktiv in einem ganz besonderen inneren Seelenzustand versetzt, in dem er den Entschluss fasst und den Wunsch äußert, inspiriert zu werden, etwas zu komponieren, dass die Menschheit ausrichtet und fördert und etwas von dauerhaftem Wert zu schaffen. Sodann, sagt er, fällt er augenblicklich in eine Art Trancezustand und die Ideen strömen auf ihn ein, direkt von Gott. Er beschreibt, dass er nicht nur bestimmte Themen vor seinem geistigen Auge sieht, sondern auch die richtige Form, die richtige Harmonie und die richtige Orchestrierung. Takt für Takt wird ihm das fertige Werk offenbart, wenn er sich in dieser seltenen und von Göttlichkeit inspirierten Gefühlslage befindet. Er fügte hinzu, dass auch so Mozart und Beethoven komponiert haben. Mozart wird mit einem Zitat beschreiben: “Bei mir geht es zu wie in einem starken Traume”.

Wahr Kunst ist keine Verstandes-tätigkeit sondern Einwirken einer höheren Macht

Sehr wohl ist es so, dass man als Komponist alle Techniken der Komposition, der Form, der Theorie, Harmonie, Kontrapunkt und der Instrumentation beherrschen muss aber dies könne man auch beherrschen, wenn man den richtigen Fleiß aufbringt. Aber diese unsterblichen Werke und Erfindungen kann man nur in diesem Trancezustand gewinnen, einem Schweben zwischen Schlafen und Wachen, hart am Rande, das Bewusstsein zu verlieren.

Brahms schreibt uns, dass er, nahe an der Grenze, das Bewusstsein zu verlieren, die augenblicklich größte Inspiration hat und die Werke anschließend niederschreibt. Wahre Inspiration kommt nur durch das Göttliche.

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harald

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